Wir machen eine Mikroreise

Der BEKO Schweber wurde aus einer Auswahl von zehn elektrischen Kleinstfahrzeugen zum besten Gerät für persönliche Kurzstrecken gewählt.

Fotos_Mikroreise_E-Schweber_klMikro-E-Mobilität („MEM“) kann schon sehr bald zum ganz großen Zukunftstrend werden. Mit unkomplizierten E-Scootern kleiner als ein Faltrad, fast zum In-die Hosentasche-stecken. Die Mikro-Transportphilosophie passt zudem perfekt ins Konzept der intermodalen Verkehrs- und Routenplanung, die ohnehin ein Gebot der Stunde ist. Intermodaler Verkehr senkt die Umweltbelastung und entlastet das Straßennetz, weil die intelligente Kombination aus öffentlichem und individuellem Verkehr gewählt wird – es sind sogar schon leistungsfähige mobile Apps dafür in Vorbereitung.

Der nur zehn Kilo leichte, zusammenklappbare E-Schweber steigt wie eine russische Puppe in ein anderes Verkehrsmittel ein, er kommt mit in die U-Bahn oder wird bequem beim Carsharing mitgenommen. Der E-Schweber hat Vorder- und Hinterradfederung; der Akku reicht für Fahrten bis zu 20 Kilometer; der Vorderradnabenmotor mit 0,25 kW (0,34 PS) Leistung ist bis zu 23 km/h schnell und kann sogar beim Bremsen Strom rekuperieren. Beim Vergleich mit neun anderen zwei- und dreirädrigen MEM-Fahrzeugen (darunter auch Segway, Segway-Derivate und das neuseeländische Yikebike) ging der BEKO Schweber in verschiedenen Testdisziplinen als Empfehlung hervor.BEKO Schweber gefaltetAuch in einem klassischen Old-school-Verkehrsverbund kann der E-Scooter viel Sinn haben: Mit der Benzinkutsche fährt man zum Park-and-Ride-Stellplatz, derweil wird der Schweber an der Zigarettenanzündersteckdose nachgeladen – und dann schlägt er dem Öffi und der Jahreskarte ein Schnippchen, weil man zwei, drei oder ein paar Stationen mehr auf dem Schweber gleitet. Pfiffig. Der BEKO-E-Schweber kostet 975 Euro, ein paar schlaue Zubehörteile gibt es auch.
(Quelle: Michael Bernleitner/Motomobil, Ausgabe Sommer-Herbst 2014; www.motomobil.at)

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