BEKO HOLDING und Wiener Tafel setzen auf neue nachhaltige Mobilität

Lebensmittel retten mit E-Trikke
Die Wiener Tafel erweitert ihren Fuhrpark um ein E-Trikke! Gemeinsam mit Kooperationspartner BEKO HOLDING AG geht Österreichs älteste Tafelorganisation beim Retten von Lebensmitteln neue Wege: Zusätzlich zu den fünf Hilfslieferfahrzeugen der Wiener Tafel wird das wendige, leistungsstarke, Strom betriebene Gefährt effizient für den sozialen Transfer eingesetzt. Relevante Mengen an Lebensmitteln werden innerhalb eines kleinräumigen Gebietes mit kurzen Wegstrecken zwischen den Warenspender-Adressen eingesammelt und auf kürzestem Weg direkt zur nächstgelegenen Sozialeinrichtung transportiert.
Der ehrenamtliche Wiener Tafel Projekt-Betreuer sammelt pro E-Trikke-Tour bis zu 80 Kilogramm einwandfreie, genusstaugliche und gesunde Lebensmittel ein. Unmittelbar darauf bringt er die wertvollen Warenspenden von Supermärkten rund um den Naschmarkt direkt und auf kürzestem Weg zu den KlientInnen des Ute Bock-Flüchtlingswohnhauses in der Zohmanngasse.
Über die technischen Vorteile des E-Trikkes hinausgehend ist die Wiener Tafel mit dem Aufsehen erregenden Fahrzeug im Straßenbild Wiens wahrnehmbar und macht den lösungsorientierten Einsatz gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung im öffentlichen Leben der Bundeshauptstadt noch sichtbarer!

Bild/©WienerTafel, AndreasScheiblecker

Nachhaltig mobil am Wiener Naschmarkt – Im Bild v.l.n.r.: Peter Kotauczek (BEKO), Martina Himmelsbach (Obst & Gemüse Himmelsbach Naschmarkt), Martin Ebenhöh (Wiener Tafel), Martin Haiderer (Wiener Tafel), Ulli Schmidt (Wiener Tafel), Melinda Busáné-Bellér (BEKO), Christof Kotauczek (G&F); Bild/©WienerTafel, AndreasScheiblecker

15 Jahre Wiener Tafel: Tradition & Innovation
„Um Wiens Armutsbevölkerung auch weiterhin mit den dringend benötigten Lebensmitteln und Hygieneprodukten versorgen zu können, nutzt die Wiener Tafel jede sich bietende Möglichkeit zur Weiterentwicklung und Innovation“, betont Martin Haiderer, Gründer und Obmann der Wiener Tafel. Seit 15 Jahren ist Österreichs älteste Tafelorganisation kontinuierlich gewachsen und mit Augenmaß und Konzentration auf stetige Weiterentwicklung der Logistik und Organisationsstrukturen von einer kleinen Privatinitiative vor 15 Jahren zu einer professionell arbeitenden NGO geworden. „Dies war nur mit starken und engagierten Kooperationspartnern möglich“, schildert der Armutsexperte Haiderer die Entwicklung der „Sozialspedition“ und ergänzt: „Deshalb freuen wir uns ganz besonders über Unterstützung durch BEKO: Mit der Zurverfügungstellung des E-Trikkes kann die Wiener Tafel auch weiterhin durch die Entwicklung intelligenter Konzepte neue Maßstäbe im professionell betriebenen Sozialtransfer setzen.“

Vision und Mission müssen zusammenpassen
Die Kooperation der Wiener Tafel mit Unternehmen ist immer dann erfolgreich und von kreativen Projekten bekrönt, wenn maximale Deckungsgleichheit von Vision, Mission, Leidenschaft, Haltung und Handlungen der Menschen in den Institutionen dazu führen, dass echte Zusammenarbeit und das Entwickeln gemeinsamer Ideen möglich werden. So können ganz unterschiedliche Kernqualifikationen und zuweilen utopisch anmutende Ansätze zu konkreten Lösungen entwickelt werden: „Wir bei BEKO finden es schrecklich, dass in Österreich so viele Lebensmittel einfach weggeworfen werden, nur weil sie nicht dort ankommen wo sie am dringendsten gebraucht werden. Umso mehr schätzen wir die großartige Arbeit der Wiener Tafel, weil wir wissen, wie schwierig die kleinräumige Logistik des Einsammelns verderblicher Güter sein kann“, erklärt Prof. Ing. Peter Kotauczek, CEO BEKO HOLDING AG und ergänzt: „Da wir eine technische Lösung für die Mikro-E-Mobilität entwickelt haben, die uns besonders geeignet erscheint, die Arbeit der Wiener Tafel zu unterstützen, haben wir dieses gemeinsame Projekt gestartet. Wir können damit einerseits Praxiserfahrung für unsere Spazierschwebe-Geräte im härtesten Alltagseinsatz sammeln und gleichzeitig Werbung für unsere BEKO-Entwicklungsarbeit leisten. Wir hoffen, damit auch der Wiener Tafel bei ihrer wichtigen sozialen Funktion helfen zu können“, betont der begeisterte Spazierschweber der Nation Peter Kotauczek.

Bild/©WienerTafel, AndreasScheiblecker

v.r.n.l.: Peter Kotauczek (BEKO) und Martin Haiderer (Wiener Tafel) mit dem ehrenamtlichen Projekt-Betreuer Martin Ebenhöh am Wiener Naschmarkt; Bild/©WienerTafel, AndreasScheiblecker

Bedarf wächst! Wiener Tafel sucht neue Lösungen und UnterstützerInnen
Die Wiener Tafel beliefert 92 Sozialeinrichtungen im Großraum Wien mit Lebensmitteln und Hygieneprodukten. Inzwischen versorgt der Sozial- und Umweltverein 16.000 Armutsbetroffene mit den geretteten Lebensmitteln von Handel, Industrie und Landwirtschaft. „Nichtsdestotrotz ist der Bedarf in den Sozialeinrichtungen noch lange nicht gedeckt“, gibt Sozialexperte Haiderer zu bedenken: Im vergangenem Jahr 2013 sind sieben weitere Organisationen, die manifest armutsbetroffene Menschen betreuen, zum Kreis der Kooperationspartner-Sozialeinrichtungen dazu gekommen. Vier weitere NGOs haben in der Zwischenzeit bei der Wiener Tafel um Aufnahme angesucht und sind in der „Warteschleife“: „Wir sehen uns veranlasst als Hilfsorganisation weiter zu wachsen. Logistik und Fuhrpark der Wiener Tafel müssen weiterentwickelt und aufgestockt werden“, erläutert Haiderer. Um den komplexen Ansprüchen ökologisch verträglichen Arbeitens auch in Zusammenhang mit der Transportlogistik gerecht zu werden, ist die Wiener Tafel laufend auf der Suche nach potenten KooperationspartnerInnen. Ihre Expertise und ihr Know-how werden für eine solidarischere Gesellschaft nutzbar gemacht.
Um dem wachsenden Bedarf in den Mutter-Kind-Wohnheimen, Frauenhäusern, Flüchtlingsherbergen und Obdachlosenbetreuungseinrichtungen vor allem an frischen und gesunden Lebensmitteln aber auch an Hygieneprodukten noch besser gerecht werden zu können, braucht die Wiener Tafel dauerhafte UnterstützerInnen, Fördermitgliedschaften und noch mehr aktive FahrerInnen!

Wiener Tafel: versorgen statt entsorgen
Die Wiener Tafel ist ein spendenfinanzierter Verein, der mit seinen fünf Hilfslieferwagen täglich bis zu drei Tonnen überschüssige Lebensmittel, die nicht mehr für den Verkauf bestimmt sind und daher vernichtet würden, von Unternehmen einsammelt. Diese Produkte werden von den über 400 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Wiener Tafel unverzüglich und kostenlos an 92 Sozialeinrichtungen im Großraum Wien verteilt, wo sie 16.000 armutsbetroffenen Menschen zu Gute kommen. Die Wiener Tafel hilft die Umwelt zu schonen, wertvolle Ressourcen zu bewahren und Müllberge zu vermeiden. Soziale Einrichtungen können ihr Lebensmittel-Angebot für Bedürftige abwechslungsreicher und gesünder gestalten. Die Wiener Tafel unterstützen ist ganz einfach: Mit einem Euro Spende, kann die Wiener Tafel bis zu zehn Armutsbetroffene mit Lebensmitteln versorgen!
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