Das lange Warten auf die Konjunkturerholung – Ergebnisse der BEKO HOLDING AG zum Geschäftsjahr 2012/13

Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2012/13 immer noch geprägt durch die weltweite Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Realwirtschaft – Die BEKO HOLDING AG, eine in München im m:access börsennotierte Holding-Gesellschaft, veröffentlicht heute die Ergebnisse vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 des Geschäftsjahres 2012/13. Umsatz sinkt um -1,1% auf 53,7 Mio. EUR (im Vorjahr 54,3 Mio. EUR); EBIT sinkt um -30,4% auf +1,1 Mio. EUR (im Vorjahr +1,5 Mio. EUR); EGT steigt um 1,3% auf 5,1 Mio EUR (im Vorjahr 5,0 Mio EUR); Eigenkapitalquote steigt zum Bilanzstichtag auf 67% (30. September 2012 63%).

Warten auf die Konjunkturerholung
Das Geschäftsjahr 2012/13 ist noch immer geprägt durch die weltweite Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Viele Investitionsentscheidungen der Kunden wurden verschoben, verringert oder umstrukturiert. Diese Planungsunsicherheit wirkt sich bremsend auf die Industriekonjunktur aus. Gleichzeitig werden von der Politik immer neue Belastungen für die Unternehmen angekündigt oder zumindest diskutiert. Vor allem die Substanzbesteuerungs-Debatten verunsichern die Investoren und das Management. „Wir sehen mit Sorge die Zinspolitik der Notenbanken und das bremsende Verhalten der Kreditwirtschaft, das in der Realwirtschaft immer wieder zu Kreditverknappung führt. Auch die Spätfolgen einer verfehlten Bildungspolitik werden immer fühlbarer infolge der wachsenden Ingenieurslücke im deutschen Sprachraum“, so Prof. Ing. Peter Kotauczek, Vorstandvorsitzender der BEKO HOLDING AG.

„Für unsere Gruppe hat sich das negative Umfeld in einer deutlichen Verlangsamung der Wachstumsdynamik vor allem auf der Umsatzseite bemerkbar gemacht. Wir haben den Beteiligungs-Firmen signalisiert, dass einer gesunden Ertragsentwicklung der Vorzug vor Umsatzsteigerungen zu geben ist“, sagt Peter Kotauczek.

„Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die jetzige Krise auch eine einmalige Chance darstellt, die BEKO Gruppe innerhalb des DACH-Marktes in der Spitzengruppe der IT- & Engineering-Dienstleister zu positionieren und bemühen uns um weitere starke Partnerschaften. Dabei sollen neue Querschnitts-Themen, wie Clean-Tech und Big-Data verstärkt in das Dienstleistungsportfolio integriert werden“, erklärt Peter Kotauczek. Hier profitiert das Unternehmen von seiner Langzeit-Präsenz und dem gut eingeführten Marken-Image der Buntmarke „BEKO“. Auch die Anbindung an die Forschungsszene über das Institut für Humaninformatik trägt wesentlich dazu bei, dass BEKO alle wichtigen technologischen Trends rechtzeitig in das Beteiligungsportfolio einbinden kann.

„Die hohe Eigenkapitalquote und die stabile Aktionärsstruktur sind wichtige Faktoren, die uns trotz aller Verunsicherungen mit Zuversicht in die Zukunft blicken lassen. Entschlossene und beherzt durchgeführte Reformen im eigenen Wirkungsbereich lassen ebenfalls einen vorsichtigen Optimismus zu. Wenn sich die Rahmenbedingungen wieder ändern, wird sich dieser Optimismus uneingeschränkt durchsetzen können“, resümiert BEKO Gründer Peter Kotauczek.

Geschäftsentwicklung 1.-4. Quartal 2012/2013
Der Konzernumsatz sinkt im Geschäftsjahr Oktober 2012 bis September 2013 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1% oder 0,6 Mio EUR auf 53,7 Mio EUR. Der Personalaufwand reduziert sich leicht auf 35,4 Mio EUR; der Material- und Leistungsaufwand fällt um 2% auf 11,5 Mio EUR.

Die Ergebnisse betragen: operatives Ergebnis (EBIT) +1,1 Mio EUR (im Vorjahr +1,5 Mio EUR); Finanzergebnis +4,0 Mio EUR (im Vorjahr +3,5 Mio EUR); Ergebnis vor Steuern (EBT oder EGT) +5,1 Mio EUR (im Vorjahr +5,0 Mio EUR); Ergebnis nach Steuern +4,9 Mio EUR (im Vorjahr +6,2 Mio EUR einschließlich Steuerergebnis von +1,2 Mio EUR durch Aktivierung latenter Steuern aus Verlustvorträgen). In beiden Geschäftsjahren ist das gesamte Ergebnis nach Steuern nur den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnen. Das Ergebnis je Aktie beträgt +0,48 EUR (im Vorjahr +0,60 EUR). Die nach der Spaltung der BEKO HOLDING AG samt Einziehung eigener Aktien gesunkene Aktienzahl ist bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie berücksichtigt.

Das Eigenkapital wächst um 3,8 Mio EUR (saldiert das Jahresgesamtergebnis von 4,8 Mio EUR mit der Dividendenausschüttung von 1,0 Mio EUR) auf 28,4 Mio EUR. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 30. September 2013 67% (30. September 2012 63%) der Bilanzsumme. Die Geldflüsse betragen zusammen mit Wechselkursänderungen +2,2 Mio EUR (im Vorjahr -0,2 Mio EUR). Am 30. September 2012 bestehen liquide Mittel von 9,2 Mio EUR.

Ausblick 2013/2014
Auf Grund der erwarteten zunehmend besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2013/2014 von einem Konzernumsatz von 55 bis 56 Mio EUR und von einem EBIT von 1,2 bis 1,5 Mio EUR aus.

beko_holding_grafik_ja_2012-13

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, Public Relations abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s