BEKO präsentiert den 4. Spazierschweber®-Test: eTrikke 48V siegt knapp trotz Neuzugängen wie Robrady, Mobiky Youri und Guewer Camp

Guewer Camp 20, (Foto: beko)Das Institut für Humaninformatik (IHI) hat im Auftrag der BEKO HOLDING AG drei neue Spazierschwebegeräte® getestet und ihren erweiterten bereits 4. BEKO E-Mobility-Vergleichstest veröffentlicht. An der Testreihe von Februar 2011 bis September 2012 haben folgende Geräte teilgenommen: der Segway, der E-Trikke (Typ 36Volt und 48Volt), das Yikebike, das Bikeboard,  der Flash/Zappy3 und nun jetzt neu auch das Robrady, das Mobiky Youri und das Guewer Camp (im Bild).

Das Testergebnis
Knapper Sieger des 4. BEKO-e-Mobility-Vergleichstests war wieder der Trikke 48V mit 41,10 Punkten (von 100 möglichen) vor dem Guewer mit 39,47 Punkten und dem Trikke 36V (39,96 Punkte) ex äquo mit dem Mobiky (39,96 Punkte). Das Yikebike landete mit 23,26 Punkten wiederum abgeschlagen mit 6 letzten Plätzen auf dem zehnten und schlechtesten Platz. Die Verteilung der Plätze zeigt die verschiedenen Schwerpunkte der getesteten Spazierschwebegeräte. Auffallend ist, dass der Wingflyer die meisten ersten Plätze auf sich vereinigen konnte. Bei den letzten Plätzen war das Yikebike, Wingflyer und der Flash eindeutig am stärksten vertreten, was beweist, dass diese Geräte nur bedingt als Spazierschwebegeräte geeignet erscheinen. Gleichzeitig errang das Yikebike allerdings drei erste Plätze in den Kategorien Klappbarkeit, Autoeinladung und Hüllvolumen. Der Wingflyer punktete beim Gewicht, Preis, Stromlosverhalten und bei der Betankung (weil er mit Muskelkraft bewegt wird).

Ein Auszug der Test-Kriterien
Stromlosverhalten: das ist die grösste Schwachstelle des Segway. Während die Trikkes, der Flash und das Bikeboard einfach stehen bleiben und Yikebike, Guewer, db0, Mobiky und Wingflyer mit den Füssen abgestützt werden können, fällt der Segway samt dem Fahrer einfach um, wenn der Strom plötzlich weg bleibt. Sowohl beim Yikebike als auch beim Segway sind ausserdem die Bremsen unwirksam, da sie auch völlig vom Strom abhängen.
Hohe Preisdifferenzen: das Yikebike kostet fast dreimal so viel wie der Guewer und der Segway mehr als viermal so viel wie der Trikke 48V. Das billigste Gerät im Test war der Wingflyer.
Seniorengerechtigkeit: die Trikkes wirken im stromlosen Zustand wie ein Rollator und können so auch als Gehhilfe für Einkäufe definiert werden. Bei der älteren Zielgruppe beweist auch der Flash seine einmalige Stellung, weil er bei weitem die niedrigste Steighöhe aufweist und die bequemste Standfläche hat, allerdings hat er keine Feststellbremse, wodurch er wegrollen kann.

Die Idee von Individual-Short-Distance-E-Mobility
Die ISDEM-Idee (Individual-Short-Distance-E-Mobility) setzt sich immer mehr durch. Als BEKO sich im Jahre 2002 unter dem Eindruck des erstmaligen Auftretens des Segway dieser Thematik annäherte, war der Anbieterkereis noch auf ein einziges Produkt begrenzt. Inzwischen kommen immer mehr Geräte auf den Markt, die dem ISDEM-Schema entsprechen. BEKO hat schon früh erkannt, dass sich ISDEM im Wesentlichen aus zwei Geräte-Kategorien zusammensetzt: entweder ersetzen diese die gängigen Verkehrsmittel oder sie verkörpern einen neuen urbanen Lifestyle (letzteres von BEKO konsequenterweise „Spazierschweben“ genannt). Im ersten Schritt wurden sogenannte Spazierschwebegeräte aus dem internationalen Markt ausgewählt, die nach Ansicht des IHI die Kriterien für ein ISDEM-Konzept erfüllen. Dabei wurden erst einmal alle herkömmlichen Fahrzeug-Typen wie Fahrrad, Roller oder Moped/e-Auto ausgeschieden, da diese längst bekannt und im Einsatz sind, als „normale“ Verkehrsteilnehmer im Konkurrenzverhältnis um den öffentlichen Raum psychologisch verankert bzw. verortet sind und daher keine neuen Impulse geben können. Lediglich wirkliche Neuentwicklungen, die alle Spazierschweber-Auswahlkriterien erfüllen, wurden berücksichtigt. Alle Geräte wurden am Markt angekauft, um Einflussmöglichkeiten des Herstellers hintan zu halten bzw. um auch die Frage der grundsätzlichen Beschaffbarkeit der teilnehmenden Geräte zu klären.

„Wien ist die zentrale Region für urbanes Spazierschweben. Im Gegensatz zu Verkehrsmittel wie Fahrräder geht es beim Spazierschweben* um Sehen und gesehen werden. Um entspanntes Flanieren und Entdecken der Stadt. Daher bewegt sich der Spazierschweber eher am unteren Ende seiner Geschwindigkeitsmöglichkeit, aber wenn er kurze Leerstrecken überwinden will um zu einem neuen Hotspot zu kommen, dann kann er trotzdem ohne Mühe auf Fahrradgeschwindigkeit beschleunigen“, sagt  BEKO Gründer  Prof. Peter Kotauczek. Als grenzüberschreitende Pilotregion für die Praxiseinführung bzgl. Geräteausstattung, Tankstellennetz, Batteriefüllung mit reinem Ökostrom (Wind, Sonne), touristische Infrastruktur, Guided Tours und Radwegenetz wurde die Region Neusiedlersee ausgewählt. Als Kandidaten für weitere Spazierschweber-Inseln in Österreich sind die Regionen Kitzbühel und die Wachau geplant. Es wird angestrebt, in jeder Region ein Netz von Partnerfirmen anzusprechen, mit denen in bestimmten Teilfragen kooperiert werden soll.

*Spazierschweben ist eine eingetragene Marke der BEKO-Gruppe

Download: BEKO E-Mobility Vergleichstest, September 2012

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