Y2K-Panik unnötig, meint BEKO

BEKO, Österreichs größter, unabhängiger IT-Dienstleister gibt „Y2K-Panik-Entwarnung“: größere Probleme sind nicht zu erwarten Wien,15.12.1999.

Knapp vor dem Jahrtausend-Jahreswechsel häufen sich Meldungen, die Horrorszenarios aufgrund des Millenniumbugs vorhersagen. BEKO holt mit einer klaren Aussage die „Cassandras“ wieder auf den Boden und zeichnet ein wesentlich ruhigeres Bild.

Die Y2K-Tauglichkeit der wichtigsten öffentlichen Einrichtungen wie Energieversorger, Verkehrs- und Transportmittel und Spitäler ist sichergestellt. „Die Bedenken, daß es ab Mitternacht zu einem völligen Zusammenbruch kommt, ist somit völlig unbegründet“, sagt Prof. Ing. Peter Kotauczek, Vorstandsvorsitzender der BEKO Holding AG.

Man kann davon ausgehen, daß je größer das Unternehmen ist, desto besser die Vorbereitung. Dies geht aus den Ergebnissen einer im Oktober gestarteten Umfrage des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV) hervor. 13.000 Klein- und Mittelbetriebe wurden zur Y2K-Tauglichkeit befragt. 36% der Klein- und Mittelbetriebe sind auf das Jahr 2000 vorbereitet, 29% hatten zum damaligen Zeitpunkt noch keine Maßnahmen ergriffen.

Das Y2K-Problem betrifft alle Datenverarbeitungsanlagen, vom einfachen PC bis zu komplexen Mehrrechnerkonfigurationen, sowie Standard- und Individual-Software, EDV-Schnittstellen, Netzwerke und sogenannte „Embedded Systems“. Während sämtliche Hardwarekomponenten (RTC-Chips, BIOS, etc) relativ rasch getauscht werden konnten, wurde auf Softwareseite bei den BEKO Kunden, die in der Regel über Groß-EDV-Landschaften verfügen, 50-60% der benötigten Zeit für Tests aufgewendet. Mit heutigem Stichtag kann aber gesagt werden, daß die meisten der Kunden aus den Bereichen Banken, Versicherungen, öffentlicher Dienst, Telekommunikation, Handel und Industrie die Y2K-Tests erfolgreich abgeschlossen haben. BEKO definiert aber selbst für Unternehmen, die alle Y2K-Tests bestanden haben, eine letzte mögliche Gefahrenzone: wenn die eigenen Anwendungen den Sprung ins neue Jahrtausend unbeschadet schaffen, besteht die Gefahr, daß zweistellige, datumssensitive Informationen über offene Schnittstellen zu Partnern und Lieferanten in der IT-Landschaft zu Fehlinterpretationen führen können.

Ausgedehnte „Frozen Zones“ vor und nach dem Datumswechsel sollen in Großunternehmen für zusätzliche Kontinuität sorgen. Dies bedeutet, daß vermeidbare Systemeingriffe ? Änderungen und Ersatz in Hard- und Software ? um das Monatsende unterbleiben. Damit werden in diesem, für den Jahrtausendwechsel verlängerten, Einfrierintervall zeitkritische und umfangreiche Verarbeitungen ohne potentielle Fehlerquellen bewältigt. Je nach Anwendungs- und Technologiebereich sind diese Zeiträume unterschiedlich lang. Für IT-Unternehmen und EDV-Abteilungen bedeuten diese Frozen Zones auch eine massive Reduktion neuer Projekte, da die Einführung neuer Technologien hintangestellt wurde. Wann wieder voll durchgestartet werden kann, ist zur Zeit noch nicht absehbar.

„Die derzeit laufende Aufklärungskampagne der Bundesregierung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Panikvermeidung“, so Prof. Ing. Peter Kotauczek „jedoch muß die Y2K-Aufklärung und Bewußtseinsbildung noch bis zur letzten Minute betrieben werden.“

Das seit Juni 1999 am Frankfurter „Neuer Markt“ notierte Unternehmen ist mit ihrer operativen Tochtergesellschaft BEKO Ing. P. Kotauczek GmbH, die die zwei Unternehmensbereiche BEKO Die ComputerLeute und BEKO Engineering umfaßt in den Bereichen Consulting, Software-Entwicklung, PC- und Netzwerk-Betreuung bzw. Planung und Konstruktion auch im Rahmen kompletter Outsourcing-Lösungen tätig. Kunden aus dem Bereich Versicherungen, Banken, Großhandelsbetriebe, Behörden, Luftverkehrsunternehmen, Computerhersteller, Maschinenbauindustrie, Anlagenbauindustrie, Kraftfahrzeugindustrie, Chemieunternehmen und Mineralölindustrie vertrauen auf BEKO Lösungen sowohl in Österreich als auch im Ausland.

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